Dienstag, 10. November 2015

+++Rezension*** Mein Leben davor von Richard Mackenrodt

Inhalt/Klappentext: 

Deutschland in den 90ern: Alex ist ein ganz normaler, unauffälliger 15-jähriger Junge, der hübsche Mädchen, harte Filme und hübsche Mädchen im Kopf hat. Er ist weder ein besonderer Draufgänger noch ein Außenseiter. Würde ihn jemand fragen, so würde er sagen, sein Leben sei ganz okay. Nicht unbedingt der totale Hit, aber okay. Doch dann, eines Abends, fällt etwas über ihn her: Ein rätselhafter, niederschmetternd starker Schmerz beginnt in seinem Kopf zu toben, und sein ganzes Leben droht völlig auseinanderzubrechen. Die Ärzte sind ratlos und finden nicht heraus, womit sie es zu tun haben. Alex bekämpft diesen Kopfschmerz mit den unterschiedlichsten Strategien – was ihn fast das Leben kostet. 

Doch der Schmerz ist gekommen, um zu bleiben. Immer ist er da und quält ihn, viele Jahre lang. Bis Alex endlich auf die Idee kommt, die Ursache auf eine ganz andere und völlig neue Weise zu suchen. Bald steht er vor der Herausforderung seines Lebens. Will er seinen Frieden finden, muss er über Grenzen gehen, die nie zuvor ein Mensch überschritten hat. 





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Meine Meinung:


Auf gerade mal 270 Seiten passiert soviel, wofür andere Autoren 500 oder mehr benötigen. Einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Das Schicksal von Alex ist so emotional und eindrucksvoll geschildert.
Die sportlichen Wettkämpfe, die Alex bestreitet, sind genau beschrieben und auch sein Suchtverhalten ist absolut realistisch dargestellt. Dem Autor gelingt es nichts zu beschönigen, aber auch nicht zu übertreiben.


Die Menschen die Alex` Weg kreuzen, wirken authentisch und jeder für sich hat eine einzigartige Persönlichkeit.


Das Ende erzeugt Gänsehaut und lässt den Leser erstaunt und nachdenklich zurück.
Man denkt plötzlich über Dinge nach , über die man vorher keinen Gedanken verschwendet hat.Was ist der Sinn des Lebens? Was geschieht mit der Seele nach dem Tod? Wieviel Einfluss haben wir auf unser Schicksal wirklich?
 Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen.



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Über den Autor:



Nach seinem euphorisch aufgenommenen Debüt-Roman Azahrú – Wer den Weg verliert legt Richard Mackenrodt hier ein zweites Werk vor, und es ist unglaublich, aber wahr: Dieser Roman erzählt eine Geschichte, die kein Buch je zuvor erzählt hat. Eine Geschichte, die beim Lesen geradezu körperlich weh tut. Eine atmosphärisch unfassbar dichte Ballade von Schmerz, Wiedergeburt und Erlösung

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